April 1st, 2008 — Update, Wordpress
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Wie gestern schon erwähnt, gibt es
Wordpress 2.5 einige Änderungen. Es wurde natürlich nicht nur an der Optik gefeilt, sonder auch unter der Oberfläche hat sich Einiges verändert. Das kann man auch daran erkennen, dass einfach eine Version (nämlich Wordpress 2.4) einfach ausgefallen ist. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass der Entwicklungsschritt ein größerer war, dann in den vorherigen Versionen in der Wordpress 2.x Reihe (außer vielleicht der Sprung von 1.5 zu 2.0).
Also sollte man jetzt sofort updaten und auf Wordpress 2.5 umsteigen? Ich empfehle allen Bloggern noch ein wenig mit dem Update zu warten. Vermutlich werden in ein paar Tagen noch ein paar letzte Bugs bekannt, die bisher noch nicht aufgefallen sind. Das viele unterschiedliche neue Systeme, die sich noch nicht kennen, direkt ohne Probleme zusammenspielen ist nicht gerade üblich in der Computerwelt.
Webmaster sollten also (sowieso immer und überall) ein Backup der MYSQL/Datenbank anlegen und einen Testserver aufsetzen, um das neue Wordpress 2.5 ausführlich zu testen. Hierbei ist es sehr vernünftig die Plugins alle einzeln nacheinander zu aktivieren und zwischendurch immer mal wieder zu testen ob die Seite noch “normal” aussieht (es sei denn man hat sowieso eine völlig ab-normale Seite).
Was sind eure Erfahrungen mit Wordpress 2.5 im produktiven Einsatz? Lasst es mich wissen und hinterlasst ein Kommentar!
November 26th, 2007 — SEO
Suchmaschienenoptimierung (SEO) ist ein wichtiger Bestandteil jedes Blogs, das gefunden werden will. Google & Co. sind einfach gnädiger, wenn der Suchbegriff nicht nur im Text vorkommt, sondern auch in der URL, den Meta-Keywords, dem Titel der Seite…
Ich stelle vor, wie man mit den Funktionen, die Wordpress von sich aus mitbringt und einigen Plugins das eigene Blog fit macht für die Google & Co. Stellen wir uns also vor, wir haben gerade ein neues Wordpress Blog 2.3 installiert. Da ich im Allgemeinen das
Theme K2 benutze werde ich auch in diesem Artikel davon ausgehen. Innerhalb von 10 Minuten wollen wir nun ein Blog haben, dass zu 90% SEOptimiert ist. Die restlichen 10% (und Stunden Arbeit) sparen wir uns einfach.
Jetzt aber los, Schritt für Schritt:
1. Der richtige Name
Eine gute Optimierung des Blogs für die Suchmaschine fängt bei der Wahl der Namens an. Dieser sollte den gesamten Themenbereich des Blogs beschreiben und häufig gesuchte keywords enthalten. Außerdem sollte er einprägsam sein und dem Leser eine Art Interpretationskontext für die angebotenen Informationen bieten.
2. Perma-Links
Um eine gute Plazierung in den Suchmaschienen zu erreichen ist es wichtig, dass die URL einer Seite den Inhalt widerspiegelt. Meiner Meinung nach ist die Linkstruktur: /%category%/%postname%/ am günstigsten, da mit der Kategorie und dem Beitragstitel mögliche Keywords mit großer Wahrscheinlichkeit in der URL vorhanden sind. Außerdem ist diese URL auch für den menschlichen Leser logisch.
3. Kategorien
Da nun die Kategorien Teil der URL sind ist es wichtig hier sinnvolle Namen zu vergeben, die Beiträge zu logischen Gruppen zusammenfassen. Manche SEO-Gurus geben hier den Tipp um einen Artikel jeweils nur in einer ganz bestimmten Kategorie unter zu bringen. Das ist meiner Meinung nach nicht nötig. Bitte beachte allerdings, dass ein Artikel in seiner URL natürlich immer nur eine Kategorie unterbringen kann. Es kann also sinnvoll sein den Artikel erst in einer Kategorie unter zu bringen (damit diese bei der Erstellung der Perma-Link URL berücksichtigt wird) und später weitere Kategorien hinzuzufügen.
4. Tags
Mit Wordpress Dexter 2.3 kam auch das interne Wordpress Tagging. Die Funktion ist lange nicht so ausgeklügelt wie UTW (
Ultimate Tagging Warrior) oder ST (
Simple Tagging), ist aber für unsere Zwecke zunächst ausreichend. Tags sind nicht nur wichtig, weil sie die Themen des Blogs so schön in der allseits beliebten Tag-Wolke widergeben, sondern diese Tags können auch benutzt werden um im Hintergrund die Seite zu optimieren.
5. Titel, Description, Meta-Keywords
WP-SEO ist so ein Plugin, das mit Hilfe der Tags den Beitrag für die Suchmaschine optimieren kann. WP-SEO nimmt dabei Einfluss auf den Titel der Seite, auf die Beschreibung (Description) und die (META) Keywords. Dabei glänzt das Plugin mit einer Fülle von Optionen: Alles lässt sich ganz genau einstellen. Es ist sozusagen die Eierlegende Wollmilchsau der Suchmaschinenoptimierung.
Zusätzlich wichtige Features:
- Relevante Stellen für Google hervorheben
- Duplicate Content vermeiden
- Indizierung des RSS-Feed durch Suchmaschinen verhindern
6. Verwandte Artikel
Weise auf weitere Artikel hin, die mit dem Thema des aktuellen Artikels in Zusammenhang stehen. Dadurch wirkt die Seite “kompetenter”. Ein Plugin, das dies ermöglicht ist
Related Posts Plugin. Nach der Installation des Plugins muss noch eine Zeile PHP an der gewünschten Stelle im Template eingefügt werden. Alternativ kann natürlich der PHP-Code auch nur in bestimmten Artikel mit Hilfe von PHP-Run wiedergegeben werden. Auch ist es möglich das Ganze mit Hilfe eines PHP-Widgets in die Sidebar zu packen.
Oktober 6th, 2007 — Allgemein, Neu, Plugins
Das WoW-World of Wordpress-Blog hat eine neue Funktion bekommen: Die Plugin Suche. Diese finden aber nur ganz findige Leser, denn mein toller Blog-Header weist an der entprechenden Stelle leider den gleichen Farbton auf wie die Schrift (hier die Auflösung: Les die Überschrift dieses Blogs [WoW-World of Wordpress] und gehe dann vom zweiten S an senkrecht nach unten, bis zur weißen Kante: TATA!).
Wordpress MU unterstützt kein JacaScript. Bisher habe ich noch keinen Workaround gefunden, deshalb kann man vorerst nur direkt über den unten genannten Link auf die Suche zugreifen.
Diese Suche sollte dir so gut wie alle Plugins liefern, die man so gängigerweise benutzt und auch sehr sehr viele, die man nicht so gängig benutzt: zum Beispiel weil sie nicht gehen (haha…wer hat den Witz verstanden?).
Die Idee kam mir, weil ich selber oft mit den Google-Suchergebnissen nicht so viel anfangen konnte. Letztendlich kam ich doch immer wieder bei denselben Seiten aus (
http://www.wp-plugin-archive.de,
http://codex.wordpress.org/Plugins,
http://wp-plugins.net). Warum also nicht
direkt zielgerichtet suchen?
August 5th, 2007 — Plugins
Diese elf Plugins machen mir das Wordpress-Leben sehr viel leichter. Die meisten arbeiten still im Hintergrund und ermöglichen ein zufrieden stellendes Blogging-Erlebnis. Bitte schreibt mir doch welche “grauen Eminenzen” oder “kleiner Klaubauter” bei euch werkeln und dafür sorgen, dass alles gut abläuft.
Akismet ist ein Plugin, das dafür sorgt, dass Spammer keine Chance haben. Dazu verbindet sich Akismet mit dem Webserver. Um diesen Service nutzen zu können, benötigt man einen API Schlüssel von Wordpress.com (diesen bekommt man automatisch kostenlos, wenn man auf Wordpress.com ein Blog eröffnet. Außerdem gibt es eine Funktion, das alter Spam automatisch gelöscht wird.
Der
Audio Player ist eins meiner Lieblings-Plugins für Wordpress. Einmal angeschaltet ersetzt dieses Plugin jeden Link zu einer MP3 Datei mit dem sehr ansehnlichen MP3 Player. Dieser ist komplett in Flash programmiert und daher von fast allen Besuchern benutzbar. Zusätzlich bietet das Plugin noch weitere Funktionen, wie zum Beispiel ein Intro oder ein Outro. Ein ideales einfaches Tool für Podcasting.
Extended Live Archives (ELA), dieses Plugin implementiert ein dynamisches Archiv. Bei der ersten Benutzung werden einige Tabellen erstellt. Es ist daher normal dass man zunächst eine kleine Fehlermeldung erhält. Ich benutze das Archiv zusammen mit dem Theme K2 und bin sehr zufrieden.
Das
Feedburner Plugin ermöglicht es den RSS Feed vom Blog über
Feedburner auszugeben. Dies bietet zusätzlich die Möglichkeit den Feed über E-Mail zu abonnieren oder diese zu einem der vielen online RSS Reader hin zu zufügen.
LESS: Wenn man die Wordpress Funktion “weiterlesen” benutzt, springt der Besucher auf der Seite mit dem kompletten Artikel direkt zum weiterführenden Text. Dieses Plugin sorgt dafür, dass der Besucher auf der Artikelseite am Anfang des Dokumentes startet.
Page_Links_to ist ein kleines, aber sehr praktisches Tool. Das Plugin sorgt dafür, dass ein Klick auf eine statische Seite auch zu einer beliebigen URL führen kann. Dies ist hilfreich, wenn man externe Seiten in die eigene Wordpressinstallation einfügen will.
Simple Tagging ist ein einfach zu bedienende Tagging Plugin für Wordpress. Die Integration ist sehr einfach und die Funktionen sind völlig ausreichend. Simple Tagging verwaltet auf Wunsch sogar die Meta Keywords und optimiert diese. Besonders effektiv ist das Plugin in Zusammenarbeit mit zwei Widgets:
Simple Tagging Related Posts Widget und
Simple Tagging Widget.
What Would Seth Godin Do (WWSGD): Dieses Plugin macht einen kleinen aber feinen Unterschied. Beim ersten Besuch der Seite wird ein Cookie gesetzt. Die ersten drei Male, die der Surfer zur Seite gelangt, wird ein kleines Textfeld angezeigt. Hier kann eine Begrüßung stehen oder der Link zum RSS Feed.
Wordpress.com Stats liefert Daten zur Benutzung des Blogs. Die Oberfläche ist einfach gehalten und die Datenflut ist auf wichtige Haupt Elemente reduziert. Zum Beispiel sieht man auf der Seite woher die Besucher kommen oder welche Suchbegriffe sie verwendet haben. Eine Alternative ist der Gebrauch des Plugins für Wordpress, der die
Integration mit Google Analytics ermöglicht.
Die Kontaktaufnahme wird leichter mit
WP-ContactForm. Hiermit lässt sich in Beiträgen oder auf statischen Seiten ein Kontaktformular erstellen. Achtung: Der Quicktag ist nur verfügbar, wenn der grafische Editor abgeschaltet ist.
wpSEO sorgt dafür, dass das Blog von den Suchmaschinen gefunden wird. Es nimmt Einfluss auf den Titel der Website und auf andere Meta Beschreibungen. Dies kann alles sehr differenziert eingestellt werden.
Juli 4th, 2007 — Wordpress
Wordpress ist ein Contentmanagementsystem, das zur Erstellung von Webseiten genutzt wird, die häufig aktualisiert werden müssen (vor allem Blogs). Als Programmiersprache wird PHP verwendet, außerdem wird zusätzlich eine MySQL Datenbank benötigt.Wordpress steht unter der GNU Lizenz und kann kostenlos herunter geladen werden. Bei der Entwicklung von Wordpress wird besonders Wert auf die Einhaltung von Web Standards gelegt. Aber auch die Benutzerfreundlichkeit kommt nicht zu kurz und das Plugin System ermöglicht eine leichte Anpassung und Erweiterung der Software.
Wordpress hat mittlerweile die Version 2.2 erreicht und ist den Kinderschuhen entwachsen. Das stabile und robuste Contentmanagementsystem ist bestens geeignet um auch für den Anfänger eine stabile Basis für erste Veröffentlichungen zu bieten. Die Installationsroutine ist stark vereinfacht worden und ganz generell macht das Look & Fell von Wordpress mächtig Spaß.
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